Aristoteles

Der große griechische Denker

Katja Klammer

Aristoteles lebte von 384 bis 322 v. Chr. Sein Vater war ein wohlhabender Arzt, weshalb Aristoteles eine gute Ausbildung erhielt. Und das bei keinem geringeren als Platon in dessen Philosophenschule in Athen. Bei ihm blieb Aristoteles auch nach seiner Ausbildung und unterrichtete in der von Platon gegründeten Akademie.

In seiner Zeit in Athen lehrte Aristoteles nicht nur, er forschte auch selbst. Viele seiner Werke, die eigentlich Vorlesungsmanuskripte waren, entstanden in dieser Zeit, darunter die als „Organon“ bekannten logischen Schriften. Allerdings verließ Aristoteles Athen, nachdem sein Lehrer Platon verstorben war und die politische Situation für ihn heikel wurde.

akropolis Griechisch - Aristoteles - Spracheninstitut Universität Leipzig
Die Akropolis in Athen -
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Um 343 v. Chr. wurde Aristoteles Lehrer Alexanders von Makedonien, der später den Titel Alexander der Große erhielt. Später kehrte Aristoteles nach Athen zurück und schuf dort seine eigene Schule. Als sich die politische Situation jedoch erneut wandelte und Aristoteles sich Anfeindungen gegenübersah, verließ er Athen und ging auf die Insel Euboia, wo er schließlich verstarb.

Aristoteles gehört zu den wichtigsten Denkern, deren Werk bis in unsere heutige Zeit wirkt. Er befasste sich u. a. mit der Logik, der Metaphysik, den Naturwissenschaften, psychologischen Themen, der Ethik, der Poetik, der Rhetorik, der Politik, der Wissenschaftstheorie und weiteren Gebieten. Er gehört zu den einflussreichen systematischen, in Zusammenhängen denkenden Gelehrten. Viele Disziplinen und Begriffe wurden von ihm geprägt.

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