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Cornwall

Der magische Südwesten Englands

Die Grafschaft Cornwall befindet sich im äußersten Südwesten Englands. Sie grenzt im Osten an die Grafschaft Devon und ist sonst von Meer umgeben. Cornwall erfreut sich eines milden Klimas mit angenehmen (nicht zu heißen) Sommern und milden Wintern. Deshalb wachsen in Cornwall auch subtropische Pflanzen und überhaupt spielen Gärten eine zentrale Rolle in Cornwall.

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Küste in Cornwall
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Karte von Cornwall

Das heutige Cornwall wurde schon in der Altsteinzeit besiedelt. Im 6. Jahrhundert v.u.Z. ließen sich die Kelten hier nieder. Seit dieser Zeit blieb Cornwall bis zum Ende des Mittelalters keltisch, trotz angelsächsischer und normannischer Eroberungen. Bis zum 18. Jahrhundert wurde auch noch Kornisch als eigenständige keltische Sprache gesprochen. Kornisch starb 1777 mit der letzten Sprecherin Dolly Pentreath aus. Heute gibt es jedoch Bemühungen, die Sprache wiederzubeleben.

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St. Michaels Mount
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Die Landschaft Cornwalls ist geprägt von spektakulären Steilküsten, sanften Sandstränden und romantischen Buchten. Doch Vorsicht: Die durchschnittliche Wassertemperatur im Sommer beträgt 15° C! Die gesamte Küste kann über Hunderte von Kilometern auf dem „South West Coast Path“ bewandert werden. Besonders zu empfehlen ist es, um die Nähe von Land’s End (dem westlichsten Punkt Englands) herum zu wandern. Dort werden alle Wanderer mit spektakulären Aussichten belohnt.

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Küste im äußersten Südwesten Cornwalls
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Doch nicht nur die Küste ist sehenswert. In Cornwall befinden sich auf Schritt und Tritt wunderbar angelegte Gärten. Die berühmtesten und deshalb für Besucher obligatorisch sind:

  • die Lost Gardens of Heligan (einheimische und subtropische Pflanzen sowie Gemüse- und Kräutergärten),
  • das Eden Project (mit 2 riesigen Biomen, in denen man die gesamte tropische und subtropische Flora Westafrikas, Südostasiens, Australiens, Persiens oder Südafrikas erkunden kann),
  • Glendurgan Garden, Trebah Garden und Trelissick Garden (klassische englische Gärten).
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Die schlafende Auf Maid am Eingang der Lost Gardens
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Der Dschungel in den Lost Gardens
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Eingang zum Eden Project
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Eden Project: Mediterranes Bios
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Für geschichtlich interessierte Besucher hat die Grafschaft auch einiges zu bieten. Das wäre zunächst die Burgruine Tintagel Castel im Nordwesten, in der König Artus geboren sein soll. Oder in der Nähe von Lands End eine Reihe vor- und frühgeschichtlicher Denkmäler wie der riesige Dolmen Lanyon Quoit oder der Steinkreis Boscawen-ûn.

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Stadtstrand in St. Ives
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St. Ives gilt als die schönste Stadt Englands. Dort haben sich auch viele Künstler niedergelassen und es befindet sich ein Ableger der Londoner Tate Gallery dort. Allerdings ist die Stadt im Sommer von Touristen überströmt. Eine gute Alternative ist die beschauliche Studentenstadt Falmouth, an der Mündung des Flusses Fal in den Ärmelkanal gelegen. Von dort lassen sich viele interessante Touren mit Schiffen nach St. Mawes oder zu den Gärten Trelissick oder Glendurgon unternehmen.

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Falmouth. Innenstadt
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Cornwall ist auch für einige kulinarische Köstlichkeiten berühmt:

Cream Tea ist, wenn es in seiner vollen Pracht genossen wird (schwarzer Tee mit einem Scone, der mit geschlagener Buttercreme und Erdbeermarmelade bestrichen wird), eine vollständige Mahlzeit. Cornish Pasties sind gefüllte Teigtaschen und liegen im Prinzip bei jedem Bäcker in der Auslage. Am Meer sollte man natürlich unbedingt Fish and Chips probieren, auch wenn das keine ausschließlich kornische Spezialität ist. Und – last but not least – sollte man bei einem Aufenthalt in Cornwall keinesfalls das Bio-Eis von Roskillys Farm (in der Nähe vom Lizard Point, dem südlichsten Punkt Englands) versäumen.

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Küste nahe Land's End.
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